Das beste Langos in Wien – klassisch und lecker

Aktualisiert: 14. Apr.

Heiß, fettig und unglaublich lecker! Langos Liebhaber aufgepasst – wir verraten euch wo ihr das beste Langos in Wien findet und was es mit dem leckeren Teigfladen auf sich hat.


Wiener Langos im Böhmischen Prater

Die Geschichte des beliebten Langos

Langos (oder auch Langosch genannt) stammt aus dem 17. Jahrhundert und kommt ursprünglich aus Ungarn. Beim Brotbacken wurden damals vom restlichen Brotteig kleine Küchlein geformt und nicht wie heute frittiert, sondern im vorderen Teil des Ofens auf kleiner Flamme (làng) gebacken. Der Name "Langos" (lángos, oder langosz, langosh) leitet sich also von dem Wort "Flamme" ab.


Traditionell wurde das Langos zum Frühstück an den Tagen, an denen es auch frisches Brot gab, gebacken. Da es keine Öfen in den städtischen Haushalten gab, begannen die Menschen das Langos in einer Pfanne in Fett zu braten.


Bei uns wird Langos vermehrt im Winter (auf Weihnachtsmärkten) angeboten, während es sich in Ungarn eher im Sommer an großer Beliebtheit erfreut.


Langos kann man mit fast allem essen

Der doch etwas neutrale Teigfladen lässt fast jede Kombination zu. Man kann Langos wirklich mit fast allen Lebensmitteln kombinieren.


Einige der beliebtesten Variationen sind: Sauerrahm + Käse + Schinken, Sauerrahm + Alpkäse + grüne Zwiebeln, Sauerrahm + Speck + Käse, Sauerrahm + Feta + Kräuter, Nutella, Zimtzucker, Marmelade.


Kalorienzählen sollte man während dem Verzehr jedoch nicht, denn ein typisches Langos (mit Sauerrahm und Käse) schlägt sich mit ca. 860 kcal zu Buche.


Unsere Lieblingsvariante ist klassisch – ohne allem – nur mit viel Knoblauch. 😊 Aber wo gibt es nun das Beste in Wien?


Wir waren für euch auf der Suche und sind fündig geworden.


Das beste Langos in Wien gibt es im Böhmischen Prater

Der Böhmische Prater befindet sich im Laar Wald, im 10. Bezirk und zählt für uns definitiv zu den Highlights in Bezug auf „Wien mal anders“. Bei TouristInnen ist der Freizeitpark weniger bekannt, bei Einheimischen erfreut er sich jedoch an größter Beliebtheit.


Es handelt sich um einen kleinen Vergnügungspark mit mehrere Fahrgeschäfte, die teilweise bis zu 100 Jahre alt sind. Während des 2. Weltkrieges (um genau zu sein am 11.12.1944) wurde der Böhmische Prater durch einen Bombenangriff nahezu vollständig zerstört. Nach dem Wiederaufbau in den Nachkriegszeiten erhielt er dann sein heutiges Aussehen.


Es ist um einiges ruhiger und weniger los als im großem Prater, somit perfekt für all jene die gerne „Prater-Feeling“ abseits der Touristenpfade erleben möchten. Man findet neben vollständiger Entschleunigung auch ein Karussell, ein Kinder-Autodrom, eine Riesenrutsche und ein Mega-Trampolin.


Was wäre ein Prater ohne Riesenrad? Auch im Böhmischen Prater darf es natürlich nicht fehlen. Es wurde 1988 erbaut, hat einen Durchmesser von 21 Metern und verfügt über 14 Gondeln.


Böhmischer Prater Wien

Der Böhmische Prater eignet sich perfekt für einen Wochenend-Ausflug mit samt der Familie oder einfach, um mal kurz der Großstadthektik zu entfliehen.


Fun Fact: Im Böhmischen Prater ist auch das älteste Karussell Europas zu finden.


Die erstmalige Inbetriebnahme fand im Jahre 1890 statt, wobei auch Kaiser Franz Joseph Ehrengast gewesen sein sollte. Unglaublich aber wahr: Es wurde als erstes Riesenrad weltweit mit nur einem Masten erbaut. Von der Lage am Laaer Berg hat man ein einmaliges Panorama über Wien bis in den Wienerwald, zum Kahlenberg und Schneeberg.


Damit man nicht hungrig den Vergnügungspark im 10. Bezirk verlassen muss, ist natürlich auch für Kulinarik gesorgt.


Auszuwählen ist zwischen Grillhendl beim Werklmann, einer deftigen Stelze vom Bierstadl oder diversen köstlichen Naschereien und Süßspeisen wie Schaumrollen, Zuckerwatte, oder kandierte Früchte aus der einzigartigen Süßen Tram. Der Schlemmertreff verköstigt einem mit Snacks, Hot Dogs, Pommes, Käsekrainer und Spritzer.


Und hier ist auch das beste Langos Wiens zu finden, direkt neben dem Werklmann in einem kleinen unscheinbaren Standl.


Das Beste Wiener Langos

Der Langos-Teig wird täglich frisch zubereitet und besteht nicht (wie so oft) aus einer Fertigmischung. Dabei wird es (Bild unten) traditionell über eine Holzplatte gespannt um die typische runde Form mit dem etwas dickeren Rand zu erhalten.


Die Frau, die dort fast täglich die Wiener Köstlichkeiten zubereitet und ein absoluter Sonnenschein ist, hat uns verraten, dass ein guter Langos-Teig vor allem Zeit zum gehen benötigt.


Böhmischer Prater in Wien

Der Teig wird im Anschluss im heißen Fett frittiert. Für den Geschmack ist es wichtig, dass das Frittierfett immer sauber und frisch ist.


Beste Langos in Wien mal anders

Sobald der Teig eine goldbraune Färbung erhalten hat, ist es fertig für den Verzehr.


Lecker Langos

Beliebig kann das fertig frittierte Langos noch mit Salz betreut und Knoblauch bestrichen werden.


Das Langos überzeugt mit einer außerordentlichen Frische und wird dem Namen „Oma’s Langos“ mehr als gerecht. Denn es schmeckt einfach so gut wie bei Oma. Durch den knusprigen, leckeren, fluffigen Teig, wird auch kein außergewöhnliches Topping vermisst.


Für uns ist es definitiv das beste Langos in Wien und wer es noch nicht kennt, sollte es auf jeden Fall probieren.


Beste Langos im Böhmischen Prater

221 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen